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December 1, 2004
Universität Hannover
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Guido Scholl
Selbstinszenierungen einer Autorin Elfriede Jelinek als literarische Figur und öffentliche Person
Magisterarbeit
Autor: Guido Scholl
Fachbereich: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Kategorie: Magisterarbeit
Institution: Universität Hannover
Jahr: 2004
Seitenzahl: 106
Note: 2,0
Größe: 746 KB
* Anmerkungen: In meiner Arbeit habe ich ein weitgehend unerforschtes Gebiet bearbeitet. Elfriede Jelinek ist wie kein anderer Autor auch über ihr öffentliches Auftreten und dessen Reflexionen in ihren Werken zu begreifen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung ... 3
1. Grundsätzliches zu den Auftritten der Autorin-Figuren in Jelineks Stücken ... 5
1.1. Quantität der Auftritte ... 6
2. Ein Sportstück, Das Werk, Regieanweisungen – Wie sich Jelinek im Theater selbst inszeniert ... 8
2.1. Ein Sportstück – Elfi Elektra/Die Autorin ... 8
2.1.1 Ein Mischwesen ... 11
2.1.1.1. Die Problematik autobiografischer Bezüge ... 11
2.1.1.2. „Künstliche Natürlichkeit“ – Die moderne Sage ... 12
2.1.1.3. Jelineks Gebrauch antiker Vorbilder ... 14
2.1.2. Antiker Krieg und Moderner Sport ... 16
2.1.3. Hektor und Achill – Angriffe auf die Autorin ... 20
2.1.3.1. Vorwurf der Aggressivität ... 21
2.1.3.2. Akzeptanz im eigenen Land ... 23
2.1.4. Elfi Elektra als Voyeurin in der Welt des Sports ... 24
2.1.4.1. Selbstkonzeption im ersten Monolog ... 25
2.1.4.2. Gleichmacher Sport ... 26
2.1.4.3. Elfi Elektra als Opfer ... 28
2.1.4.4. „Eine Göttin die nicht und nicht gebären kann“ ... 29
2.1.5 Sport-Welt: lebendige und Tote ... 30
2.1.5.1. Die Welt der lebenden – eine geschlossene Gesellschaft ... 31
2.1.5.2. Zuschauer als Lebende – Sportler als Tote ... 33
2.1.5.3. Widerstand innerhalb der Masse ... 34
2.1.5.3.1. Die gegnerische Masse ... 36
2.1.6. Elfi Elektra auf der Suche ... 38
2.1.7. Der zweite Elektra-Monolog: Kampf dem „unseligen Geschlecht“ ... 40
2.1.7.1. Der abgeschobene Vater ... 41
2.1.7.2. Jelineks Sicht des Matriarchats ... 43
2.1.7.3. Zuschreibung von geschlechtlicher Identität ... 46
2.1.7.4. Fiktionalität der Geschlechter ... 47
2.1.7.5. Elfi Elektra als Mörderin ... 49
2.1.7.6. Das Nicht-Opfer ... 51
2.1.7.7. Sex und Tod ... 54
2.1.7.8. Abschluss des zweiten Elektra Monologs ... 56
2.1.8. Der Auftritt der „Autorin“ ... 56
2.1.8.1. Sprache und Stil ... 56
2.1.8.2. Ein Schlusswort ... 59
2.2. Das Werk – Die Rolle der Autorin ... 60
2.2.1. Die Autorin schaltet sich ein ... 60
2.2.2. Struktur des Monologs ... 61
2.2.2.1. Prinzip der Verdichtung und Verflechtung ... 62
2.2.2.2. Ein gelungenes Sprachspiel – Jelineks Auffassung vom Schreiben ... 65
2.2.3. „Von jetzt an gehts bergab“ ... 67
2.2.4. Peters Antwort ... 68
2.2.5. Vergleich zur Autorin-Figur in Ein Sportstück ... 69
2.3. Regieanweisungen – Wie Jelinek (mit dem) Theater spielt ... 70
2.3.1. Ältere Stücke: Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Stützen der Gesellschaft und Krankheit oder moderne Frauen ... 70
2.3.2. Auswüchse der Ironie: Szenenanweisungen in Ein Sportstück, In den Alpen und Das Werk ... 73
2.3.3. Der Diskurs in den Szenenanweisungen ... 77
3. Öffentliche Auftritte – Extravaganz, Idealismus und Provokation ... 80
3.1. Agitation und Aufführungsboykott – Reaktionen zur Regierungsbeteiligung der FPÖ ... 80
3.1.1. „Kultur-Alarm“ ... 80
3.1.1.1. Salzburger Festspiele 1999 ... 81
3.1.1.2. Kampf dem Kulturkampf ... 82
3.1.2. Demonstrationen auf dem Stephansplatz ... 83
3.1.3. Widerstandslesungen ... 85
3.1.4. Das zweite Aufführungsverbot ... 87
3.2. Jelinek-Interviews: Über Politik, Sexualität, Selbstauslöschung und das Schreiben ... 90
3.2.1. Interviews zu Politik und Literatur ... 90
3.2.2 Vermischung von Privatem Literatur und Politik ... 93
3.3. Bilder ... 96
Nachbemerkung ... 101
Literaturverzeichnis ... 103
Bildernachweis ... 105




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