Event Calendar
January 1, 2005
Sammlung Infeld
Haus der Kultur
Sammlung Infeld 4
Exhibition catalogue
Arbeiten auf Papier
Österreichische und Internationale Kunst
Österreichische Künstler wie Gottfried Helnwein, Eduard Angeli, Christian Ludwig Attersee, Bruno Gironcoli, Albert Paris Gütersloh, Afred Kubin, Gustav Klimt, Ernst Fuchs, Egon Schiele und viele mehr. Internationale Künstler wie Giorgio De Chirico, Paul Delvaux, Alberto Giacometti, Keith Haring, Allen Jones, Richard Lindner, Joan Miró, Niki de Saint Phalle, Friedrich Schröder-Sonnenstern und Jean Tinguely. Arbeiten auf Papier – Zeichnungen, Aquarelle und Mischtechniken - aus der umfangreichen Graphischen Sammlung Infeld sollen erstmals in einer eigenen Ausstellung ihre gebührende Aufmerksamkeit erfahren.
„Neben der Sammlung von Peter Infeld sind mir hierzulande nur
wenige private Kollektionen bekannt, die über eine vergleichbare
Dichte und Höhe an österreichischer Zeichenkunst verfügen“
Klaus Albrecht Schröder in seinem Vorwort zum Buch.
Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Buch, das bei der Eröffnung präsentiert wird.
Nach drei bereits erschienen Publikationen über die Sammlung Infeld, werden nun graphische Arbeiten von 53 österreichischen und internationalen Künstler aus der Sammlung Infeld in einem eigenen Buch mit dem Titel SAMMLUNG INFELD 4 präsentiert. Eine Auswahl dieser Künstler und ihrer wichtigsten Arbeiten ist in der Ausstellung „Arbeiten auf Papier“ zu sehen.
Zur Ausstellung
Die Kunstsammlung von Peter Infeld, genauer: seine Kunstsammlungen, sind in Österreich längst ein bekannte Größe. Die Anzahl der Sammlungen ist der Breite der Epochen, Länder, Künstler und Gattungen angemessen: Von Asiatika bis zur klassischen Moderne, von der amerikanischen Pop-Art zu den Wiener Wirklichkeiten.
Arbeiten auf Papier, Zeichnungen und Druckgraphiken, wurden zuvor als Kunstwerke mit anderen Werken derselben Künstler ausgestellt. Jetzt aber wird ihnen erstmals eine eigene Ausstellung – und ein eigenes Buch – gewidmet. Die hohe Anzahl und die Vielfalt an Arbeiten auf Papier, darunter viele Meisterwerke, legt es nahe, von einer Graphischen Sammlung Infeld zu sprechen.
Diese deckt im Wesentlichen die letzten 100 Jahre westlicher Kunstgeschichte ab. Die Anzahl der österreichischen Künstler, die in der Sammlung vertreten sind, ist umfangreicher, die Beispiele deutscher, französischer und amerikanischer Kunst setzen aber wesentliche Akzente und verfügen zudem über ein außergewöhnliches Niveau. Das unverwechselbare Profil und die Eigenständigkeit der österreichischen bildenden Kunst wird durch die Gegenüberstellung mit internationalen graphischen Werken besonders deutlich.
Nach drei bereits erschienen Publikationen über die Sammlung Infeld, werden nun graphische Arbeiten von 53 österreichischen und internationalen Künstler aus der Sammlung Infeld in einem eigenen Buch mit dem Titel „SAMMLUNG INFELD 4“ präsentiert. Eine Auswahl dieser Künstler und ihrer wichtigsten Arbeiten ist in der Ausstellung „Arbeiten auf Papier“ zu sehen.
Darunter Werke von heimischen Künstlern wie:
Kurt Absolon, Eduard Angeli, Christian Ludwig Attersee, Arik Brauer, Günter Brus, Karl Anton Fleck, Adolf Frohner, Ernst Fuchs, Bruno Gironcoli, Albert Paris Gütersloh, Gottfried Helnwein, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Alfred Hrdlicka, Wolfgang Hutter, Gustav Klimt, Karl Korab, Anton Krejcar, Alfred Kubin, Anton Lehmden, Fritz Martinz, Kurt Moldovan, Walter Pichler, Peter Pongratz, Peter Proksch, Arnulf Rainer, Franz M.J.M. Ringel, Egon Schiele, Walter Schmögner, Heinz Stangl, Hans Staudacher, WilhelmThöny, Rudolf Wacker, Felix Waske und Robert Zeppel-Sperl.
Die Liste der internationalen Vertreter der Graphischen Sammlung Infeld ist ebenso imposant:
Max Ackermann, Pierre Alechinsky, Hans Bellmer, Giorgio De Chirico, Paul Delvaux, Sam Francis, Alberto Giacometti, George Grosz, Keith Haring, Horst Janssen, Allen Jones, Richard Lindner, André Masson, Joan Miró, Richard Oelze, Niki de Saint Phalle, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Jean Tinguely und Markus Vallazza.
Die Bandbreite an graphischen Ausdruckmöglichkeiten ist nahezu unbegrenzt. Expressive Kreide- oder Rötel-Zeichnungen wie die von Rudolf Wacker, Kohle- und Kreide-Mischtechnik bei André Masson oder Eduard Angeli, über Papier getropftes Acryl von Sam Francis, Arbeiten von Hans Staudacher, der seine Zeichenfedern und Pinsel nahezu massakriert, oder Tone Fink, der das Papier mitunter „durcharbeitet“, partiell aufreißt und es nachträglich wieder hinterklebt, und solche, deren Arbeitsweise eher akademisch ist.
Vielfältigst sind auch die Materialien mit denen die Künstler arbeiten: Bleistift, Grafitstift, Kreide, Kohle, Pinsel, Tusche, Farbe, Tempera bis zu Acryl. Gearbeitet wird linear, verwischt oder in Mischtechnik - auf dünnem Transparentpapier bis zum 2mm starkem Malkarton, allen Arten von Büttenpapieren, handgeschöpft oder durchgefärbt, auf Briefpapier und Pappendeckel.
Presse & Öffentlichkeitsarbeit ANZELINI’S BÜRO, Tel +43-699-13224663 , e-mail: monika@anzelini.at




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