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January 1, 2001
Prestel-Kuenstlerlexikon
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Helnwein, Gottfried Bildende Künstler H-L
Helnweins Thema ist der malträtierte, unterdrückte Mensch, am beeindruckendsten in einer Serie von mißhandelten und verstümmelten Kinderköpfen (1969). Dieses Thema inszeniert er auch in Fotoserien und Installationen sowie Performances ("Blut für Helnwein", 1972). Nach 1985 kombiniert er großformatige Fotos mit abstrakt-gestischer Malerei ("Der Beweis", 1986). In Helnweins Kunstauffassung offenbart sich ein obsessiver Realismus, der die verdrängte, tabuisierte »Nachtseite« der menschlichen Zivilisation in packenden Metaphern veranschaulicht.
Geboren: 1948 in Wien.
lebt in Zürich. Maler, Grafiker, Performance-Künstler. 1969-73 Studium an der Kunstakademie Wien. 1985-98 in Deutschland. 1987 Installation und Ausstellungsoper "Der Untermensch "(Kunsthalle Bremen). Seitdem zahlreiche Ausstellungen. Helnweins Thema ist der malträtierte, unterdrückte Mensch, am beeindruckendsten in einer Serie von mißhandelten und verstümmelten Kinderköpfen (1969). Dieses Thema inszeniert er auch in Fotoserien und Installationen sowie Performances ("Blut für Helnwein", 1972). Nach 1985 kombiniert er großformatige Fotos mit abstrakt-gestischer Malerei ("Der Beweis", 1986). In Helnweins Kunstauffassung offenbart sich ein obsessiver Realismus, der die verdrängte, tabuisierte »Nachtseite« der menschlichen Zivilisation in packenden Metaphern veranschaulicht.
Literaturhinweise:
Helnwein, 1992: Gottfried Helnwein, Faces, Schaffhausen 1992
Helnwein, 1999: Gottfried Helnwein, Köln 1999




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