Internet
October 10, 2004
zweitausendeins
www.zweitausendeins.de
"Kunst ist für mich eine Waffe, mit der ich zurückschlagen kann."
Helnwein. Das Gesamtwerk 1970-97. Die erste große Monografie.
580 ganz- und doppelseitige, hochwertige Farbbilder. Atlasgroßformat. Kiloschwer. Leinen. Er gilt als "Schockmaler" (Wiener Zeitung), aber seine Provokationen "sind gekonnt gesetzt" (Die Welt). Seine Kunst ist morbide, abgründig, exzentrisch. Seine Figuren sind Opfer, verwundet, entstellt, bandagiert. Crumb hält ihn für einen "very fine artist - and a sick motherfucker". Er sieht sich in der Tradition von Villon, Goya, Poe, Rimbaud, Baudelaire, Bacon. Stones Gitarrist Ron Wood: "Helnwein hat über die Jahre einen einzigartigen Stil entwickelt und gilt heute als einer der Größten der Welt." Dieser opulente Farbband ist die bisher größte und umfangreichste Werkmonografie des gebürtigen Wieners mit Wohnsitzen in Irland und Los Angeles, das Gesamtwerk 1970 bis 1997 zum ersten Mal in einem Band: das grafische Werk, die Aquarelle, Öl- und Mischtechnikbilder, fotografische Arbeiten, die Aktionen und Installationen sowie alle Arbeiten fürs Theater. Mit den Texten von Heiner Müller, William S. Burroughs, H.C. Artmann, Klaus Honnef und Peter Selz.
1997
"Für mich ist die Kunst, meine Malerei, die einzige Möglichkeit überhaupt, auf diese Welt zu reagieren. Kunst ist für mich eine Waffe, mit der ich zurückschlagen kann", sagt er, und: "Ich bin ein Nachkriegskind, geboren auf einem Friedhof. Alles war schwer und schwarz und die Leute waren wirklich alle unglaublich grantig und hässlich. Was mich damals rettete, war, dass ich als sechsjähriger ein Kaugummi-Bildchen mit Elvis Presley darauf, in die Hände bekam. Ich war ganz verblüfft, dass ein Mensch so schön sein konnte. Das hat mir Hoffnung gegeben."




back to the top