January 1, 2000
Die Angewandte, Ordinariat für Kunstgeschichte
Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften - Kunstpädagogik
Peter Gorsen
o.Univ.-Prof. Dr. phil.
Gottfried Helnwein, der Künstler als Agressor und vermaledeiter Moralist
Gottfried Helnwein, der Künstler als Agressor und vermaledeiter Moralist, S. 10-19, in: Helnwein, Arbeiten von 1970-1985, Graphische Sammlung Albertina, Wien, 3.4.-5.5.1985, Wien 1985.
Peter Gorsen, o.Univ.-Prof. Dr. phil. SS 2002 emeritiert
Kurzbiographie
Kunst- und Mentalitätshistoriker, Promotion bei Adorno und Habermas. Seit 1977 Ordinariat für Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien, 1996-1998 Leiter des Instituts für Museologie. Arbeitsschwerpunkte im 19. und 20. Jahrhundert. Seit 1980 grenzüberschreitende Lehre und Forschung über „Kunst und Krankheit“, das Melancholieproblem in der kunstwissenschaftlichen Hermeneutik seit Klibansky, Panofsky und Saxl. Psychiatrische und tiefenpsychologische Themen in der neueren und neuesten Kunstgeschichte (Brueghel, Dürer, Rubens, Géricault, Goya, Präraffaeliten, C. D. Friedrich, Segantini, Egger-Lienz, Munch, Rops, Schiele, Gerstl, Schönberg, Kokoschka, C. F. Hill, Josephson u.a.). Art des fous, Outsider-Kunst, Art Brut seit Prinzhorn, Breton und Dubuffet. Das Schönheitsideal der Konvulsivität seit dem Surrealismus (Dalí, Ernst, Bellmer, Zürn u.a.) und die Hysterieforschung Charcots im kulturellen Kontext. Das Marionettentheater Kleists und seine Aktualität in den Puppenkonstruktionen von Duchamp bis Sherman. Die "Abject Art" und ihre Theorie seit Kristeva. Carl Einsteins Grundlegungen für eine Ästhetik und moderne Kunstgeschichte der Halluzination. Kunstgeschichte und Sexualwissenschaft, (Trans)gender Studies.
Texte über Gottfried Helnwein:




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