Dieser Austausch zwischen der Kunst und dem Unternehmen bildete die
Grundlage der spektakulären Polaroid Collection, mit Standorten in
Cambridge, USA, und Amsterdam. The Polaroid Project vereint
erstmals in einer Ausstellung den amerikanischen mit dem europäischen
Teil der Sammlung, der sogenannten International Polaroid Collection,
die 2010, nach dem Bankrott der Corporation durch den Einsatz von Peter
Coeln und WestLicht vor dem Ausverkauf gerettet werden konnte und
seitdem in Wien beheimatet ist. Mit zusätzlichen Leihgaben von den
Künstlern und Künstlerinnen selbst und deren Nachlässen zeigt die
Ausstellung auf den internationalen Stationen ihrer Tournee das Phänomen
Polaroid an der Schnittstelle von Kunst und Technologie erstmals in
seiner gesamten Breite.
Mit Polaroids von Nobuyoshi Araki,
Sibylle Bergemann, Anna & Bernhard Blume, Guy Bourdin, Ellen Carey,
Helen Chadwick, Chuck Close, Marie Cosindas, Barbara Crane, Philip-Lorca
diCorcia, Joan Fontcuberta, Toto Frima, Luigi Ghirri, Richard Hamilton,
Robert Heinecken, Gottfried Helnwein, Jan Hnizdo, David Hockney,
Barbara Kasten, David Levinthal, Ulrich Mack, Robert Mapplethorpe, James
Nitsch, Robert Rauschenberg, Lucas Samaras, Fazal Sheikh, William
Wegman, Erwin Wurm u. v. a.
The Polaroid Project ist
eine Koproduktion von WestLicht. Schauplatz für Fotografie, Wien, dem
MIT Museum, Cambridge, Massachusetts und der Foundation for the
Exhibition of Photography, Minneapolis / New York / Paris / Lausanne;
kuratiert von Deborah G. Douglas, William A. Ewing, Barbara P.
Hitchcock, Rebekka Reuter und Gary Van Zante.