Sven Michaelsen studierte Literatur und Geschichte, war 20 Jahre lang
Reporter und Autor beim »Stern« und schreibt heute meist für das
»SZ-Magazin«. Sein Markenzeichen sind porträtierende Gespräche mit den
Leitfiguren und Idolen unserer Zeit.
Mit seinem 2006 erschienenen
Buch »Starschnitte« begeisterte Michaelsen Leser wie Kritiker. In dem
Band lässt er mehr als hundert Kulturgrößen pointiert erzählen, wie sie
wurden, was sie sind, und was sie dabei über sich und die Welt gelernt
haben - darunter Roman Polanski, John Updike, Helmut Newton, Peter
Zadek, Robert De Niro, Robert Wilson, Arthur Miller, Kirk Douglas, Luc
Bondy, Heiner Müller, Friedrich Dürrenmatt, Arnold Schwarzenegger,
Elfriede Jelinek, Peter Handke, Michael Caine, Wolfgang Köppen,
Christoph Schlingensief, Salman Rushdie, George Tabori und Bernhard
Minetti.
Der Schriftsteller Rainald Goetz schrieb über
»Starschnitte«: »Ein unglaublich gutes Buch mit furiosem Tempo. Jeder
Satz ein Treffer.«
Der »FAZ«-Journalist Peter Lückemeier urteilte: »Ein wunderbares Buch, das ich nachdrücklich zur Lektüre empfehle.«
2012
erschien Michaelsens Buch »Ist Glück Glückssache? 800 Fragen, die Sie
sich längst hätten stellen sollen«. Auf dem Cover heißt es: »Warten Sie
auch darauf, dass Ihnen endlich mal jemand die erlösenden Fragen stellt,
die Sie sagen lassen, was Sie im Innersten ausmacht? Dieses Buch stellt
diese Fragen - und schickt den Leser auf eine ebenso lehrreiche wie
hoch amüsante Selbsterkundungstour durch Hirn, Herz und Unterleib. Am
Ende sieht man sich selbst und seine Nächsten mit neuen, klügeren
Augen.«
Der Bestsellerautor Florian Langenscheidt urteilte: »Sven
Michaelsen, Deutschlands bester Interviewer, hat ein ebenso
inspirierendes wie hoch spannendes Buch geschrieben - einfach
sensationell!«
Ebenfalls 2012 erschien Michaelsens Buch
»Wendepunkte«, in dem 36 Leitfiguren aus Kultur und Entertainment
rückhaltlos von den entscheidenden Momenten ihres Lebens erzählen -
darunter Tom Ford, Michel Houellebecq, Rupert Everett, Joachim Kaiser,
Claudia Schiffer, Vivienne Westwood, Tomi Ungerer, Jorge Semprún,
Margarete Mitscherlich, Erika Pluhar, André Heller, Oswalt Kolle, Hans
Neuenfels, Inge Feltrinelli, Fernando Botero, Gottfried Helnwein, Daniel
Kehlmann, Ken Follett, Wolf Wondratschek, Ulrich Tukur und Martina
Gedeck.
Der Schriftsteller Paul Nizon schrieb über »Wendepunkte«:
»Michaelsen hat eine immens interessante Skalp-Sammlung
zusammengetragen. Mehr muss man über die Hirne von unsereins nicht
wissen. Ein erhellendes, großartiges Buch!«
Im April 2018
erscheint Michaelsens Buch »Das drucken Sie aber nicht!«. Auf dem Cover
heißt es: »Keinen Satz hört Sven Michaelsen öfter als: "Das drucken Sie
aber nicht!" Doch jedes Mal siegt die Sehnsucht der Interviewten, vor
den Spiegel zu treten und sich darüber klar zu werden, wie sie wurden,
wer sie sind. Und so erzählt der Schauspieler Rupert Everett von seiner
Vergangenheit als Callboy. Der Publizist Fritz J. Raddatz erinnert, wie
ihn mit elf Jahren die eigene Stiefmutter vergewaltigt. Der Kunst-Tycoon
Simon de Pury fragt sich, ob man ein Bild lieben kann, dessen Schöpfer
ein Scheusal ist. Jeff Koons durchlebt noch einmal seine
Schlammschlachten mit der Pornodarstellerin Cicciolina. Peter Handke
begründet, warum er Journalisten ohrfeigt. Und sein Lektor Raimund
Fellinger offenbart, wieso er Schriftsteller für Kotzbrocken hält.«
Michaelsens Buch bringt ans Licht, was berühmte Menschen im Innersten ausmacht und zu welchen Wahrheiten sie gefunden haben.
Der Philosoph Peter Sloterdijk urteilt: »Mit seinen Interviews schadet Sven Michaelsen der Dummheit.«
Der
»Zeit«-Journalist Benedikt Erenz schreibt: »Die Fragen von Sven
Michaelsen zielen auf Lebensgrund und Lebensgepäck. Auf die Risse und
Widersprüche, aus denen die Energie kommt. Michaelsen fragt nicht nach
dem, was sein Gegenüber für Werk und Leben hält. Sondern nach der
Erfahrung, die der Version von sich selbst und der eigenen Arbeit
zugrunde liegt. Nicht nach Kindheit und Lehrjahren, sondern nach dem
Menschen, der das Kind und der Lernende einmal war.«
Zu den
Interviewten, die über die Essenz ihres Lebens erzählen, gehören so
unterschiedliche Figuren wie Peter Handke, Juergen Teller, Gottfried Helnwein, Diane von
Fürstenberg, Hanna Schygulla, Daniel Richter, Ruth Klüger, Inge
Feltrinelli, Wolf Biermann, Hubert Burda und Douglas Coupland.