Körper wirken als machtvolle Zeichen: Welche Körper werden wie
repräsentiert, welcher Blick bestimmt sie, welche Körper werden nicht
oder nur in besonderer Weise und in einem bestimmten Kontext gezeigt?
Normative Körper- und Schönheitsvorstellungen prägen Selbst- und
Weltbilder. Es sind Körper, an denen sich Ungleichheiten manifestieren
und an denen sich die herrschenden Macht- und Gewaltverhältnisse
widerspiegeln. Talking Bodies untersucht Repräsentationsmechanismen des
Körpers in medialen Kulturen und illustriert diese mit Plakaten.
Meisterwerke der Kunstgeschichte werden ebenso behandelt wie
zeitgenössische Selbstinszenierungen in sozialen Medien,
Geschlechterstereotypen, Bilder Schwarzer Körper und die Darstellung
behinderter und nicht-normativer Körper. Mit ihrem Fokus auf der
Konstruktion und Wirkungsmacht von Körperbildern, aber auch möglichen
Widerstandsstrategien, versteht sich die Publikation als kritischer
Beitrag zu aktuellen Debatten.