Was Helnwein selber zu diesen Bildern sagt, ist merwürdig: "Ich will keine bestimmten Begebenheiten, sondern Leid und Aggression, Angst und Schmerz darstellen. Ich zeige Kinder in diesen Situationen der Einsamkeit, der Gewalt, der Chancenlosigkeit, weil es dies dem Betrachter schwerer macht, sich der Thematik zu entziehen. Ich will den Betrachter verunsichern.Wenn er unmotiviert lacht, was ich mehrmals beobachtet habe, oder mich, den Künstler beschimpft, so ist dies die Flucht vor der eigenen Aggression, den eigenen Bildern im Kopf."
Helnwein lächelt ein wenig: "Ich male solche Bilder seit zwei Jahren. Das heisst nicht, dass ich immer so malen werde."Er macht aufmerksam darauf, dass er damit begonnen habe Bilder zu malen , in die auch Heiterkeit Eingang findet. Bei seiner nächsten Ausstellung welche bald stattfinden wird, will Helnwein diese anderen Bilder zeigen.
Pressehaus-Galerie, Muthgasse 2, Wien