
Helnwein – 1948 in Wien geboren und nach Jahren in Deutschland heute in Los Angeles und Irland ansässig – ist nach wie vor als „Provokateur“ und „Schockkünstler“ im Bewusstsein, als der er sich vor einem Vierteljahrhundert etabliert hat. Der Name Helnwein stand damals für hyperrealistische Darstellungen verletzter und verunstalteter Menschen, oft Kinder, sowie für Bildzitate aus der Populärkultur.Die Darstellung des Kindes ist das zentrale Thema seiner Arbeit geblieben. Er verwendet unterschiedlichste Techniken und Stilmittel, neben der Zeichnung, Aquarell- und Ölmalerei und verschiedenen Misch-Techniken ist – seit den 80er-Jahren – vor allem die Fotografie sein wichtigstes Medium, oft in Verbindung mit Performance-Arbeiten. Seit den 90er-Jahren konzentriert er sich auf digitale Fotografie und großformatige Installationen im öffentlichen Raum, zumeist mit sozialem oder gesellschaftspolitischem Anliegen. Ab Ende der 90er-Jahre beginnt er auch Videos in seine Arbeit miteinzubeziehen.
Mit Essays von Thomas Edlinger, Stella Rollig und der israelischen Schriftstellerin Nava Semel.224 Seiten, 150 Farbabbildungen, Gebunden.ISBN 3-902510-39-0Christian Brandstätter VerlagWien - MünchenChristian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co KGWickenburggasse 261080 WienT +43-(01)-512 15 43-0F +43-(01)-512 15 43-231E info@cbv.at