
"Strange Days" entstand 2006 aus verschiedenen Stimmungen. In der Gesamtheit bildet die Ausstellung eine Serie aus 22 Werken, die einer vagen, undefinierten Idee folgen und auf unsinnigen, menschlichen Interaktionen beruht. Mercedes liebt es konzeptfrei, einzig ihrer Eingebung folgend. "I draw whatever amuses me at that specific moment in time. It feels good, it feels like it needs to be done – and so I indulge in it".
Die in Wien geborene Mercedes Helnwein, Tochter des gefeierten Art Provocateurs Gottfried Helnwein, ist mit Kunst groß geworden. Sie wuchs mit Galerie-Openings, Museen, Theaterproduktionen und Kunstsammlern auf. Neben der Kunst gab es keinen weiteren freien Raum. Das blieb nicht folgenlos. Ihre kreative Karriere begann Mercedes mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, die Veröffentlichungen in verschiedenen Magazinen und literarischen Journalen fanden. Mit ihrem Umzug nach Los Angeles entdeckte sie eine neue starke Seite an sich, erkannte die Macht des Stiftes und entschied sich, diese fortan für sich zu nutzen. Bereits ihre ersten Werke wurden hoch gelobt und ließen scharfe Kritikerstimmen verstummen.
Inspiriert von ihrem Vater und Künstlern wie Robert Crumb, kreierte Mercedes ihren eigenen Stil; eine Kombination aus raffinierter Detailtreue, bissigem Humor und gekonnter Oberflächenbehandlung. Emotional und komplex sind sie; die Arbeiten einer Mercedes Helnwein! Einflüsse wie Southern Blues, russische Literatur der Jahrhundertwende und Comicbuch-Künstler der 60er Jahre haben sie geprägt und fließen in ihre Werke ein. Ihre zeichnerischen Serien basieren auf oft unheimlich anmutenden Porträts und eigenartigen Charakteren ihrer Reisen durch Amerika sowie Szenen dramatisch beleuchteter ungewöhnlicher häuslicher Geschehnisse. Geheimnisvoll, entdeckenswert!
geschrieben von Boris um 15:03
pool galleryTucholskystraße 3810117 BerlinFon 0049.30.24342462www.pool-gallery.com
Öffnungszeiten: Di.- Fr. 11-19, Sa.11-18
Coco FlintFon 0179-7543236work@pool-gallery.comOpening Hours:Di.- Fr. 11-19,Sa.11-18