Die von Helnwein konzipierte Retrospektive wurde bereits von 1994 bis 1997 in zehn europäischen Museen gezeigt, 400.000 Menschen haben Barks Werk gesehen.Gemeinsam mit Manfred Deix stellte Helnwein die Ausstellung für das Karikaturmuseum Krems neu zusammen. Die rund 250 Werke sind Leihgaben aus internationalen Privatsammlungen und beinhalten auch äußerst seltene und wertvolle originale Comicseiten von Carl Barks, vorbereitende Skizzen, persönliche Briefe, Manuskripte, Texte sowie Barks Arbeitstisch. Weiters sind seltene Publikationen, Erstausgaben von Comic-Heften, frühe Donald-Skulpturen, Kuriositäten und Arbeiten weiterer wichtiger Disney-Zeichner zu sehen.
Neben der Dokumentation der Tätigkeit von Erika Fuchs, der deutschen Übersetzerin des Amerikaners, stellt Barks Wirkungsgeschichte einen Schwerpunkt der Ausstellung dar. Vor allem sein maßgeblicher Einfluss auf Künstler wie die Popart-Protagonisten Roy Lichtenstein und Andy Warhol, aber auch auf Zeichner wie Robert Crumb, Deix und Helnwein oder Regisseure wie Steven Spielberg und George Lucas wird beleuchtet.
" Donald Duck...und die Ente ist Mensch geworden - Das zeichnerische und poetische Werk von Carl Barks"Karikaturmuseum Krems25. März bis 4. November 2007täglich 10.00 bis 18.00 Uhr.