February 9th, 2009
Manfred Deix wird 60
An der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien studiert er ab 1965 gemeinsam mit Gottfried Helnwein, dem späteren Roncalli-Gründer Bernhard Paul und dem Maler Josef Bramer.

Der Karikaturist Manfred Deix hat es geschafft, Herr und Frau Österreicher in ihren charakteristischen Ausprägungen so genau zu beobachten und schließ­lich mit dem Zeichenstift so treffend zu überzeichnen, dass sie einem immer wieder tatsächlich über den Weg laufen. Deix wird 60.

Die fettleibigen, glubschäugigen Gestalten in hässlichen Strickpullovern und Lodenmänteln, die ziegenbärtigen Intellektuellen und kantigen Proletarier. Manfred Deix ist der William Hogarth der Zweiten Republik und ein unerbittlicher Chronist des politischen Lebens. Am 22. Februar wird der Zeichner, Karikaturist und Autor zahlreicher Bücher 60 Jahre alt.Manfred Deix wird am 22.2.1949 in St. Pölten geboren. Bereits als Kind zeichnet er gerne und viel, schon als Elfjähriger bekommt er eine wöchentliche Comic-Strip-Serie in der "Niederösterreichischen Kirchenzeitung". An der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien studiert er ab 1965 gemeinsam mit dem späteren Roncalli-Gründer Bernhard Paul und den Malern Josef Bramer und Gottfried Helnwein. 1968 inskribiert er an der Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz. Ab 1972 gibt es erste Veröffentlichungen seiner Blätter in Magazinen wie "profil", "trend", später auch für "stern", "Spiegel", "pardon" und anderen. Seine gezeichneten und gemalten Zeitkommentare und Titelblätter machen ihn beim breiten Publikum populär, seine Verspätungen bei Abgabeterminen bei den Herausgebern berüchtigt.

Vollständiger Text:
Helnwein und Deix