Aber die Liebe zu Donald und den Geschichten aus Entenhausen war nur vorübergehend eingeschlafen. Im Laufe der Jahre erwachte sie wieder. Zum Beispiel im Urlaub an der Ostsee mit Freunden, als Wollina deren Tochter ein Taschenbuch mit den tollsten Geschichten von Donald Duck kaufte. Oder als er einen Zeitungsbericht las über die D.O.N.A.L.D. (Deutsche Organisation der nichtkommerziellen Anhänger des lauteren Donaldismus). Und schließlich entbrannte die donaldistische Leidenschaft in der Helnwein-Ausstellung in Hannover über das Barkssche Lebenswerk.
Es ist die Geschichte jenes Carl Barks, dessen Donald-Geschichten die Grundlage seiner Forschung bilden. Für Donaldisten ist der Amerikaner der einzig wahre Zeichner. Seine Comics heißen »Berichte«. Auch Wollina bewundert Barks und seine begnadete Übersetzerin ins Deutsche, Erika Fuchs. »Was die beiden geleistet haben – Barks zeichnerisch und Fuchs mit ihrer Übersetzung – ist einmalig«, sagt Wollina. Er ist stolz darauf, dass ein Exemplar seines Plans von Entenhausen im Rathaus von Schwarzenbach an der Saale, der Heimatgemeinde von Erika Fuchs, einen Ehrenplatz erhalten soll.
Das Zeichnerische Werk von Carl Barks
The Retrospective, 1994 — Gottfried Helnwein organized the first museum retrospective exhibition of the works of CARL BARKS.
Das Zeichnerische und poetische Werk von Carl Barks.
Karikaturmuseum Krems, 2007 — Kurator: Gottfried Helnwein

The Desk of Carl Barks
The Desk of Carl Barks 1994
With original drawings, scetches and the tools of Carl Barks.Part of the retrospective "Donald Duck - und die Ente ist Mensch geworden. The work of Carl Barks"Curated by Gottfried Helnwein