January 1st, 1
horstson.de
Stilvorbilder: Gottfried Helnwein
Mein erstes Stilvorbild ist der Maler Gottfried Helnwein, den ich seit meinen Teenager-Tagen sehr verehre. Das hat natürlich hauptsächlich mit seinen künstlerischen Fähigkeiten zu tun – aber ehrlich gesagt hat mich sein konsequenter Stil, den er einmal entwickelt, schon seit Jahrzehnten so oder so ähnlich trägt, auch sehr beeindruckt.

Dieser Habitus eines stolzen Indianerhäuptlings aus der Großstadt ist für mich einmalig. Das kann man vielleicht nicht eins-zu-eins übernehmen, aber es hat was, an ganz normalen Tagen mit glänzenden Smoking-Jacken zu schwarzen Jeans an der Staffelei zu stehen; immer mit einem schwarzen Hemd darunter, dem Stirnband als Kopfschmuck und den vielen Silberringen und Armbändern ….. der strengen Schwarzen Brille. Wer sich jetzt fragt: War Lagerfeld oder Helnwein das Huhn oder das Ei, das zuerst mit so viel Schmuck und getönter Brille rumlief, dem kann ich mit der Antwort helfen: Es war Helnwein. Egal, ansonsten hat der Stil der beiden nicht so viel Ähnliches.

Ich überlasse er der guten Tradition folgend ohnehin euch, liebe Leser, mir zu sagen, ab das Styling eher seltsam oder sogar old-fashioned ist oder irgendwie individuell und cool für einen Mittsechziger. Nur raus damit, wenn ihr findet, der sollte mal was in Rot oder Grün tragen…..
Auf jeden Fall habe ich ein paar Teile herausgesucht, mit denen man fast so wie Gottfried Helnwein angezogen sein kann. Den Look bekommt man natürlich auch günstiger, als bei meiner Auswahl….

Die Sakkos sind von Gucci, Paul Smith und Rick Owens (Reihe 1; von links nach rechts). Die Schwarzen Hemden sind von GF&Co, Ralph Lauren Black Label und Gucci (Reihe 2; von links nach rechts). Die Jeans sind von Seven For All Mankind, das Tuch ist von Alexander Mc Queen und der fabelhafte Ledermantel im Bikerstil ist von Burberry (Reihe 3). Und die Schuhe sind von Marc Jacobs.