On the occasion of the infamous incest case of Amstetten in Austria, the German newspaper Sueddeutsche Zeitung writes:
"Amstetten between discomposure and media-hype: A dungeon amidst the town, a father inflicting martyrdom onto his children - how we struggle to put the pieces of the incomprehensible together. The dungeon in Amstetten touches something deep inside the marrow of the Austrians, their dark side, mirrored in the poems of their authors and in the Images of Gottfried Helnwein, depicting people with forkes pusched into their eyes. Or Girls with blood running down their legs. Helnwein's paintings are nightmares, that tell of of the dungeons in our heads..."
Roter Mund ( Detail )

VOR EINEM ABGRUND - Inzestfall in Österreich

Sueddeutsche ZeitungHolger Gertz28. April 2008

VOR EINEM ABGRUND, Sueddeutsche Zeitung, Holger Gertz
Tabu-Thema Inzest, coverstory, Kurier

TABOO SUBJECT INCEST

Sunday, CoverstoryKurierVienna04. Mai 2008

TABU-THEMA INZEST, Kurier, Wien, 04. Mai 2008
"The drama of Amstetten throws the light on a crime that happens behind the facades of apparently respectable families. This painting of the Austrian artist Gottfried Helnwein expresses the anguish of the child's soul. The artist, who lives in Ireland, called this watercolor fom the 70s "Song I".

DER MEDIENFALL VON AMSTETTEN

MedienheftSchweizUrs Meier05. Mai 2008

Mit Grossaufwand an den drängendsten Fragen vorbei
Der Reporter der Süddeutschen sieht in diesen Kriminalfällen, ohne kurzschlüssig über einen generellen Nationalcharakter zu spekulieren, eine sehr österreichische Form sozialer Abartigkeit, in der Lebensunfähigkeit mit Intelligenz gepaart sei. In den hyperrealistischen Bildern des österreichischen Malers Gottfried Helnwein findet Gertz einen Schlüssel zum Verständnis des Umfeldes, in dem das Amstettener Verbrechen möglich wurde. Helnweins grausame Bilder stossen den Betrachter darauf, das Schreckliche liege vor Augen – und kritisieren so das notorische Wegsehen. Das Verlies von Amstetten, so Gertz weiter, berühre etwas im Inneren der Österreicher, ihre verdrängte dunkle Seite. Dieser Hang zum Verdrängen werde in der österreichischen Kultur, auch der populären, immer wieder blossgelegt in Gestalt eines kaum verhüllten Grauens.
Mit Grossaufwand an den drängendsten Fragen vorbei

GUTER RUF, BÖSER SCHREI

Sueddeutsche ZeitungBurkhard Müller08. Mai 2008

Jelinek reagiert auf Amstetten
Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist die Feuerwehr, wenn alle anderen noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Auf Ihrer Homepage reagiert sie auf den Fall Amstetten, als hätte sie darauf gewartet.
Jelinek reagiert auf Amstetten