Wir haben im Laufe der Zeit die wildesten Skandale dieses Landes penibel beschrieben, keiner dieser Berichte löst auch nur annähernd so eine Reaktion aus. Es ist interessant zu registrieren, dass ein Bilder stärker provoziert als ein Text, dass Fiktion heftigere Reaktionen auslöst als ein Tatsachenbericht. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass die Fantasie stärker angeregt und im Unterbewusstsein Schlummerndes angesprochen wird. Hier liegt noch ein weites Betätigungsfeld für Kummunikations-Theoretiker."Wenn ich heute diese Herausgeber-Briefe lese, so überfällt mich Nostalgie. Über den Talenteschuppen profil und darüber, dass wir uns, obwohl es uns selbst nicht ganz leichtgefallen ist, mit Künstlern wie Helnwein oder Manfred Deix eingelassen haben. Ihre Power und die Aufbruchsstimmung rund ums profil haben einige Grenzen in diesem Land gesprengt."